Willkommen im Kindergarten Ludgerus

Nordkamp 2
48712 Gescher
Telefon: 02542-1731
E-Mail: kita.stludgerus-gescher@bistum-muenster.de

Einrichtungsleiterin: Antonia Schültingkemper 

 

Der Kindergarten St. Ludgerus liegt im nördlichen Stadtteil von Gescher.
Die Innenstadt ist in unmittelbarer Nähe. Er besteht seit 1975, wurde 1996
neu erbaut und zuletzt für die Betreuung unter 3-jähriger Kinder erweitert.

Anmeldung und Aufnahme
Das Verfahren zur Anmeldung und Aufnahme eines Kindes wird in der Rubrik Kindergartenanmeldungen beschreiben.

 

Betreuungsangebote
In unserem Kindergarten betreuen wir Kinder mit und ohne Behinderung
im Alter von 1 - 6 Jahren.

Buchungsmodelle und Öffnungszeiten 

25 Wochenstunden (vormittags)Montag - Freitag

07:30 Uhr - 12:30 Uhr

35 Wochenstunden (geteilt)Montag - Freitag
Montag - Donnerstag

07:30 Uhr - 12:30 Uhr
14:00 Uhr - 16:30 Uhr

35 Wochenstunden (Block)Montag - Freitag

07:30 Uhr - 14:30 Uhr

45 Wochenstunden (ganztags)Montag - Donnerstag
Freitag

07:30 Uhr - 17:00 Uhr
07:30 Uhr - 14:30 Uhr

 Die Buchungs- und Öffnungszeiten werden jährlich abgefragt und geprüft.

Schwerpunkte und Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Das Kind steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Verbunden mit den Gesetzesvorlagen und dem christlichen Menschenbild ergeben sich für uns außerdem folgende Schwerpunkte und Zielsetzungen:

  • Unsere Einrichtung ist ein Raum, in dem sich behinderte und nichtbehinderte Kinder, Kinder unterschiedlicher Herkunft und Kulturen angenommen und wertgeschätzt fühlen und der ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.
  • In altersgemischten Gruppen erfahren sie soziale Kontakte, können Bindungen eingehen und sich so als Teil einer Gemeinschaft fühlen.
  • Wir schaffen die Möglichkeit, dass das Kind durch das Spiel und Zusammenleben mit anderen sich selber erfährt und dadurch in der Lage ist seine Stärken und Möglichkeiten zu entdecken. Durch die positive Verstärkung baut das Kind sein Selbstbewusstsein auf und festigt seine eigene Persönlichkeit. Gemäß dem Leitsatz von M. Montessori: “Hilf mir es selbst zu tun!“ geben wir dem Kind Hilfestellung um größtmögliche Selbstständigkeit zu erlangen.
  • Durch den Alltag werden den Kindern die Werte des Glaubens und des christlichen Menschenbildes vermittelt und der Glaube erlebbar gemacht. Dazu gehören auch die religiösen Feste im Jahreskreis.
  • Durch die integrative Arbeit ermöglichen wir dem behinderten oder dem, von Behinderung bedrohten Kind, mit Kindern aus seinem Lebensumfeld zusammen zu sein. So begegnen sich in unserer Einrichtung Kinder mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen und machen wichtige grundlegende Erfahrungen.
  • Wir unterstützen und fördern das kindliche Bedürfnis nach Bewegung. Die Kinder erfahren, dass ihr Körper wertvoll und schützenswert ist.
  • Durch die Förderung in den unterschiedlichen Bildungsbereichen werden die Kinder ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert und unterstützt.

Unser Raumprogramm

Unsere Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass sie den Kindern viel Raum zum freien Spiel und zur Bewegung geben. Durch große Fensterfronten wirken die Räume hell und freundlich. Nebenräume und Nischen bieten den Kindern genügend Rückzugsmöglichkeiten und werden zur intensiven Kleingruppenarbeit genutzt:

4 Gruppenräume mit Nebenraum: Blaue, Rote, Gelbe Gruppe, Schneckenhaus (u3 Betreuung) 

Kinder WC mit Wickeltisch
Separater Pflege und Wickelbereich für die Kleinkinder
Schlaf- und Ruheraum
Differenzierungsräume
Mehrzweckhalle/ Bewegungsraum
Eingangshalle und Flurbereiche mit Spielbereichen
Küche und Esszimmer
Personalraum und Büro
Personal- und Gäste WC
Spielplatz mit U3 Spielbereich

Unsere pädagogischer und religionspädagogischer Ansatz

Grundlegend orientieren wir uns an dem situationsorientierten Ansatz. Das bedeutet ein ganzheitliches Lernen, bei dem alle Dimensionen des Wahrnehmens, des Erlebens und des Ausdrucks eingebunden sind und bei dem die Kinder sich aktiv und mitgestaltend einbringen können. Um dieses zu gewährleisten arbeiten wir teiloffen.
Jedes Kind ist Teil einer altersgemischten Gruppe und hat durch die Erzieherinnen der Gruppe feste Bezugspersonen. Daneben steht es jedem Kind frei, die anderen Räumlichkeiten oder Gruppen der Einrichtung für seinen individuellen Entwicklungsprozess zu nutzen. So hat das Kind auch außerhalb der Gruppe die Möglichkeit soziale Kontakte zu knüpfen und Bindungen einzugehen.
Als katholische Einrichtung fließt die Vermittlung von christlichen Wertvorstellungen in unsere tägliche Arbeit mit ein. Wir begleiten die Kinder bei ihren Fragen nach Gott. Wir hören ihnen zu und kommen mit ihnen ins Gespräch. Andere Religionen werden bei uns respektiert und wertgeschätzt.

Unser Bild vom Kind
Jedes Kind ist ein soziales Wesen, das mit anderen Menschen in Kontakt tritt, Beziehungen sucht und benötigt. Um die Welt entdecken zu können, brauchen Kinder verlässliche Bezugs- und Bindungspersonen und sie müssen sich wohl fühlen. Sichere Bindungen bieten ihnen eine Basis, auf die sie immer wieder zurückgreifen können. Ihre Grundbedürfnisse nach Kommunikation und sozialen und emotionalen Beziehungen sind notwendige Bedingungen für Lernen und Selbstentwicklung.
Wir sehen Kinder als kompetente Wesen, die von sich aus aktiv werden und immer wieder neue Fertigkeiten entwickeln, mit Situationen und Herausforderungen kreativ umzugehen. Dazu nutzen sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Sinne. Sie eignen sich immer wieder neue Fertigkeiten, Kompetenzen und neues Wissen an und verarbeiten ihre Wahrnehmungen, Erfahrungen und Empfindungen individuell. Kinder sind aktive Lerner. Sie werden nicht gebildet, sondern bilden sich selber, gestalten ihre Lernprozesse individuell und entwickeln so ein Bewusstsein der eigenen Persönlichkeit. Wir sehen, dass Mädchen und Jungen individuelle Wege haben, sich die Welt zu eröffnen. Wir erkennen ihre eigenen Besonderheiten an und betrachten sie als gleichberechtigte Wesen.

Unsere Rolle als Erzieherin
Kinder brauchen engagierte Erzieherinnen, die sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche nach Neuem machen. In diesem Sinne verstehen wir uns als Begleiterinnen, die die Bedürfnisse und Interessen der Kinder wahrnehmen und gezielte Impulse im Spiel, bei geplanten Aktivitäten und Projekten setzen.
Mit unserem fachlichen Wissen und unseren Erfahrungen gestalten wir eine anregende und herausfordernde Lebensumwelt. Gleichzeitig vermitteln wir den Kindern, als verlässliche Bezugspersonen, Sicherheit und Orientierung.
Im Vordergrund steht für uns ein Umgang mit den Kindern, der ihre Eigenaktivität beachtet und entsprechende Rahmenbedingungen schafft. Dieses gilt auch für die Interaktions- und Beziehungsgestaltung der Kinder untereinander.
Unsere Aufgabe ist es, den Kindern dabei die notwendige emotionale Unterstützung zu geben. Die individuellen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten betrachten wir als Bereicherung und beziehen sie in unsere Planung und unser alltägliches Tun mit ein.