Der KV befasste sich mit bunter Themenpalette

Bericht von der KV-Sitzung am 08. Februar 2016

Der Kirchenvorstand der Katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius und St. Marien Gescher hat wieder getagt. Am 08.Februar 2016 haben sich die gewählten Vertreter über drei Stunden lang mit einer bunten Themenpalette befasst.

Zentraler Punkt im Bereich Liegenschaften war der Erbbauvertrag, der mit einem Investor für das Areal um die ehemalige Kirche St. Marien abgeschlossen werden soll. Beide Vertragsparteien hatten ihre Hausaufgaben gemacht  und so fand der von einem Notar vorbereitete Vertrag beim Kirchenvorstand seine Zustimmung. Die Baugenehmigung liegt inzwischen vor, so dass dem Abriss des alten Pfarrhauses, des ehemaligen Jugendheims und des angrenzenden Mietshauses nichts mehr im Wege steht. Bekanntlich sollen auf dem Gelände insgesamt 38 barrierefreie Service-Wohnungen und 12 Plätze in einer selbstverantworteten Wohngemeinschaft für Menschen mit Pflegebedarf entstehen. Wichtig ist dem Kirchenvorstand, dass der Baukörper der ehemaligen St. Marienkirche erhalten bleibt. Der Kirchturm verbleibt im Eigentum der Kirchengemeinde, hier wird im Erdgeschoss ein Andachtsraum entstehen, der über die Räume der Caritas im Erdgeschoss der ehemaligen Marienkirche sogar barrierefrei zu erreichen sein wird. Die Außenansicht des Turmes bleibt unverändert.

Aber auch in den Kindertageseinrichtungen der Kirchengemeinde tut sich was. Für die Kita St. Marien, Auf der Twente 1, hat der Kirchenvorstand den Auftrag für Rohbauarbeiten vergeben. Mit diesem Bauprojekt werden die Möglichkeiten der Betreuung von unter Dreijährigen erweitert und dem wachsenden Bedarf angepasst. Nachdem 2011 bereits in einem ersten Anbau ein Pflegebereich und ein Ruheraum errichtet worden sind, soll jetzt in einem zweiten Anbau ein zusätzlicher Ruheraum entstehen. Der Anbau soll zum Start des neuen Kindergartenjahres (01.08.2016) fertig gestellt sein.

In der Kita St. Maria Goretti am Westfalenring sind im Bereich der Eingangshalle Verbesserungen in der Akustik und der Beleuchtung geplant, so dass sich die jungen Kitabesucher noch wohler fühlen und die Erzieherinnen gerade im Lärmbereich entlastet werden. Am Westfalenring macht den Sicherheitsbeauftragten der Kirchengemeinde seit Jahren die Verkehrssituation Sorgen. Damit die Überquerungshilfe auf mehr Akzeptanz trifft, konnte in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken und der Stadt Gescher die Ausschilderung eines eingeschränkten Halteverbotes auf beiden Straßenseiten erreicht werden. Die Sicht ist nämlich wegen der dort parkenden PKW oft sehr eingeschränkt. Die Kita selbst wird zukünftig durch ein eigenes Hinweisschild auf dem Kitagelände die Eltern zur Benutzung der Überquerungshilfe ermuntern.

Auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit möchte die Kirchengemeinde auf der Höhe sein. Deshalb hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Inhalte der gemeindeeigenen Homepage zukünftig auch in einer mobilen Version anzubieten. Ein entsprechender Auftrag wurde erteilt. Auch auf Tablets und Smartphones können die interessierten Nutzer dann bequem die Inhalte der Homepage abrufen, die Anzeige passt sich dann automatisch jedem Bildschirm an. Die genaue Ausgestaltung wird der Öffentlichkeitsausschuss noch begleiten.

Im Bereich Finanzen hat der Kirchenvorstand beschlossen, zwei Projekte zu unterstützen. Zum einen wurde ein finanzieller Zuschuss für ein Buchprojekt des Heimatvereines beschlossen. Der Heimatverein will im Sommer einen Bildband „Erinnerungen an die Marienkirche“ herausgeben. Die tolle ehrenamtliche Arbeit soll mit dem Zuschuss gewürdigt werden. Zum anderen soll auch der Kirchenchor St. Pankratius eine finanzielle Unterstützung für das im November 2016 geplante Festkonzert anlässlich seines 125jährigen Bestehens erhalten.

Die nächste Sitzung des Kirchenvorstands ist im März geplant.

Bild: Marylène Brito, In: Pfarrbriefservice.de

Bericht aus der KV-Sitzung vom 14.12.2015

Der neue Kirchenvorstand der katholischen Pfarrgemeine St. Pankratius und St. Marien hat seine Arbeit aufgenommen. Nach Ablauf der Einspruchsfrist im Anschluss an die Wahl zum Kirchenvorstand vom 07./08. November, haben sich die neu gewählten Mitglieder im Kirchenvorstand und die Mitglieder, deren Amtszeit noch drei weitere Jahre dauert, zur ihrer ersten Sitzung getroffen. In dieser konstituierenden Sitzung sind diejenigen, die eine neue Wahlperiode begannen, vom Vorsitzenden Pfarrer Ralph Forthaus in ihr Amt eingeführt und per Handschlag auf treue Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet worden. Hierzu gehörte auch Josef Elsing, der für den aus persönlichen Gründen zurückgetretenen Alfred Sicking ins Gremium nachrückte.

Als erster Punkt stand die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Wie in der abgelaufenen Wahlperiode auch, wurde Franz-Josef Düchting einstimmig für diese Aufgabe gewählt. Auf der umfangreichen Tagesordnung stand außerdem die Bildung und Besetzung von Ausschüssen auf dem Programm. Neben den Pflichtausschüssen für Finanzen, Personal, Kindertagesstätten und den kirchlichen Friedhof Tungerloh-Cappellen, hat der Kirchenvorstand auch einen Bau-, einen Liegenschafts- und einen Öffentlichkeitsausschuss eingerichtet. Außerdem sind Beiräte für das Altenwohnheim St. Pankratius, die Stadtbücherei St. Pankratius und den „Treff 13“ gebildet bzw. besetzt worden. Zusätzlich wurden ein Vertreter für den Pfarreirat, ein Vertreter für den Caritasverband und ein Dienstgeberbeauftragter für den Gesundheits- und Arbeitsschutz benannt. Wer sich für die personellen Zuständigkeiten im Einzelnen interessiert, sei auf die Homepage der Pfarrgemeinde verwiesen (www.kath-gescher.de).

Aber auch inhaltlich wurde im Anschluss an die zahlreichen Regularien gearbeitet. So wurden erste Personalentscheidungen getroffen und der Haushaltsplan der Kirchengemeinde für das Jahr 2016 und der für die vier gemeindeeigenen Tageseinrichtungen für Kinder für das Kindergartenjahr 2015/2016 beraten und beschlossen. Der Haushaltsplan für den laufenden Haushalt der Kirchengemeinde hat ein Volumen von gut 900.000,-€, der für die Kitas sogar von über 2 Millionen Euro. Außerdem hat der Kirchenvorstand über die Einrichtung eines Andachtsraumes im Kirchturm der profanierten Kirche St. Marien beraten. Ein Architekt erarbeitet derzeit einen Vorschlag, dessen Umsetzung in 2016 realisiert werden soll. Überlegungen zu Lagerräumen für die Materialien der Pfadfinder, der Messdiener und des Sommerlagers wurden genauso beraten wie erste Überlegungen zu einer möglichen Erweiterung der Flächen für das „Bunten Hauses“, dem Treffpunkt der Flüchtlingshilfe in der Hauptstraße 13. Abschließend standen auch noch Überlegungen für eine neue und ökonomischere Heizungsanlage der St. Antonius-Kapelle in Tungerloh-Capellen an.

Im Januar wird sich der Kirchenvorstand mit den ausgeschiedenen Mitgliedern zu einem gemütlichen Abend treffen, um „Danke“ zu sagen und die „Neuen“ herzlich aufzunehmen.