Fronleichnamsprozession auf neuen Wegen

Die Pfarrgemeinde St. Pankratius u. St. Marien beging am Donnerstag gemeinsam die  Fronleichnamsprozession, die im Deutschlandfunk als Demonstration des Katholischen Glaubens bezeichnet wurde. Erstmals wurde am Rathausplatz und an der von-Galen-Schule ein Segensaltar aufgebaut. Der Weg war von den Anliegern festlich geschmückt worden. An drei Stationen wurde der Hl. Eucharistie gedacht. Zahlreiche Kommunionkinder beteiligten sich ebenfalls in ihrem chicen Outfit.

Seit 1246 feiert die kath. Kirche am zweiten Donnerstag nach Pfingsten das Hochfest Fronleichnam. Die Katholiken feiern an diesem Tag mit Prozessionen die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Monstranzen, die als kostbare Schaugefäße die geweihte Hostie umschließen und zugleich nach außen hin zeigen, werden in Prozessionen mitgeführt. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham „des Herren Leib“ ab (vrôn „was den Herrn betrifft“ ab.

Zahlreiche Gläubige beteiligten sich an der Fronleichnamsprozession in der Glockenstadt. Sie führte von der St. Pankratius-Kirche durch die mit Fahnen geschmückten Straßen erstmals zum Rathausplatz und weiter an der profanierten Marien-Kirche vorbei zur von-Galen-Schule. Abschluß der Prozession mit dem sakramentalem Segen  war in der St. Pankratius-Kirche Musikalisch begleitet wurde die Prozession durch den Musikzug Stadt Gescher e.V. Zahlreiche Fahnenabordnungen der Schützenvereine sowie der kirchlichen Vereine und Verbände (Kolping, Messdiener, Pfadfinder, KAB usw) begleiteten die Prozession. Dank sprach Pfarrer Forthaus den Anliegern aus, die die Straßen festlich mit Fahnen und Blumen geschmückt hatten. Dank gebühre aber auch B. Twents, der die Altäre fertigte sowie Hildegard Heming und der Nachbarschaft Bückers Kreuz, die für den Schmuck der Segensaltäre verantwortlich zeichneten.

Text und Bild: Schulenkorf