Ehrenamtliche im Kaufhaus No.10 und Babykorb

Mit einem gemeinsamen Frühstück dankte man den vielen Helfern für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement für die Mitmenschen.

Rückblick und Ausschau hielten die ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Sozial-Kaufhaus No. 10 und dem „Babykorb“ sowie dem Männerkreis der evangelischen Kirchengemeinde. Hierzu trafen sich die mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bauernhofcafe Schulze Scholle.

Edeltraud Ening vom Caritas-Ausschuss konnte neben den vielen Helferinnen und Helfern Pfarrer Hendrik Wenning begrüßen. Das Kaufhaus No 10 wird von beiden christlichen Kirchengemeinden in der Glockenstadt getragen und gefördert. „Hier wird Ökumene gelebt und ist für viele Menschen echte Lebenshilfe“, so Frau Ening. Die verkehrsgünstige Lage im Schatten der St. Pankratiuskirche beschert dem Kaufhaus eine besondere Anziehungskraft. Dabei sei das Kaufhaus keineswegs ein Anlaufpunkt nur für sozialschwächere Mitmenschen, sondern ein Treffpunkt für alle Bevölkerungsschichten. „Eine Stigmatierung der Menschen, die wenig haben, gibt es hier nicht mehr“, sagte sie. Die gute Entwicklung des Kaufhauses, so Ening, sei auf die unterschiedlichsten Talente der Mitarbeiter zurückzuführen, die sich, jeder nach seinen Fähigkeiten, einbrächten. Besonders erfreut ist man darüber, dass mittlerweile auch einige Flüchtlinge in dem Kaufhaus mitarbeiten. Dabei sind ihre Tätigkeiten als Dolmetscher gefragt.

Die zahlreichen Sachspenden werden auf Brauchbarkeit, Funktionalität etc. überprüft.  Dafür sprach Ening den Spendern ihren Dank in der Hoffnung aus, dass die Hilfsbereitschaft in der Glockenstadt nicht nachlasse. Die Finanzlage des Sozialkaufhauses sei recht gut, so dass auch in diesem Jahr eine Ausschüttung an örtliche Selbsthilfegruppe möglich sein wird.

Lobende Worte fand Pastor Wenning für das ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer. Die katholische Kirche, so Wenning baue auf die drei Säulen: Liturgie, Verkündigung und der Caritas, wobei letztere gerade in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung finde. Er sei begeistert vom Hilfsangebot der Caritas und Diakonie in unmittelbarer Nähe zur Kirche.

(Text u. Foto: Franz-Josef Schulenkorf)