Pfr. em. Karl Schüttert verstorben

Beisetzung am Freitag in Rhede

Die Pfarrgemeinde St. Pankratius und St. Marien trauert um Pfarrer emeritus Karl Schüttert, der am 9. Dezember in Rhede verstorben ist.

Geboren wurde Karl Schüttert am 14. Oktober 1932 in Stadtlohn und am 21. Februar 1959 in Münster zum Priester geweiht. Nach der Kaplanszeit war er für fast 40 Jahre (von 1968 bis 2007) Pastor der Pfarrei St. Gudula in Rhede. In dieser Zeit hat er als Seelsorger auf unterschiedliche Weise Spuren in der Glaubensgeschichte vieler Gemeindemitglieder hinterlassen. Gleichzeitig hat er das Zusammenleben in der Pfarrei und auch in der Stadt Rhede stark mitgeprägt. Dabei lag ihm die ökumenische Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde stets besonders am Herzen.

Äußere Zeichen seines Wirkens sind bis heute die zeitgemäße Innenraumgestaltung der St. Gudula-Kirche und die Weiterentwicklung vieler kirchlicher Einrichtungen in Rhede – insbesondere des St. Vinzenz-Hospitals und des Haus St. Hildegard.

Seinen Ruhestand verbrachte Karl Schüttert in Gescher. Seit 2007 hat er sich in allen Bereichen der Gemeinde eingebracht und besonders die Kirchenmusik geschätzt und die Seelsorge im Altenwohnheim St. Pankratius unterstützt. „Wir sind dankbar für den treuen priesterlichen Dienst, durch den Pfarrer Schüttert viele Gemeindemitglieder im Glauben gestärkt hat“, erklärt Pfarrer Hendrik Wenning angesichts des Todes seines Mitbruders. „Am Freitag konnten Pfr. Jacob und ich Pfarrer Schüttert noch in Rhede besuchen um uns zu verabschieden. Am Ende haben wir uns hingekniet und noch einmal seinen priesterlichen Segen empfangen. Das war sehr bewegend.“

Für die Gläubigen in Gescher besteht die Möglichkeit am Mittwoch, den 11. Dezember, um 19 Uhr an der Totenmesse für Pfarrer Schüttert teilzunehmen. Die Beerdigung findet am Freitag, 13. Dezember, um 10.00 Uhr in Rhede statt. Nach der Eucharistiefeier in der St. Gudula-Kirche schließt sich die Beerdigung auf dem neuen Friedhof in Rhede an. Nach der Beerdigung sind alle, die sich mit Pfarrer Schüttert verbunden fühlen, zum Kaffeetrinken im Hotel Hungerkamp eingeladen.

Foto F.J. Schulenkorf