Einweihung der Marienstatue in der Waldkapelle während der Maiandacht

Eine Bereicherung erfuhr jetzt die Waldkapelle in Büren. Während einer Maiandacht konnte eine Marien-Statue eingeweiht werden.

Der Mai gilt in der kath. Kirche als Marienmonat, in dem die Gottesmutter besonders verehrt wird. Es gehört zur Tradition in der Glockenstadt, dass an den Sonntagen im Mai  eine solche Andacht unter freiem Himmel in den Bauerschaften abgehalten wird. Trotz Muttertag und Erstkommunion trafen sich jetzt rund dreißig Gläubige in der Waldkapelle. „Das schießende Grün, die blühenden Blumen und das neue Leben dieser Tage berühren uns“, so Pfarrer Wenning.  Der Blick fiel dabei sofort auf eine Stele, auf der eine Marien-Statue errichtet worden war. Insbesondere Aloys Stockhoff und Martin Elskemper hatten sich um die Errichtung dieser Statue bemüht. Dabei stießen sie bei Pfarrer Wenning auf „offene Ohren“ der das Projekt befürworte. Die hölzerne, geschnitzte Madonna ist eine Schenkung an die Pfarrgemeinde, erläuterte Wenning. Die Wind und Wetter ausgesetzte Figur wurde mit einem wetterfesten Lack versehen um sie vor den Unbillen zu schützen. Ihren Platz erhielt sie auf einem Sockel, bevor sie auf der Stele montiert wurde.

Bei Gebeten und Marienliedern wurde die Marien-Statue offiziell eingeweiht. Als äußeres Zeichen besprengte der Pfarrer die Madonna mit Weihwasser.

Die Initiatoren denken, dass damit die Waldkapelle einen noch größeren Zulauf erhält.    Die Waldkapelle lädt dazu ein, in der freien Natur seine Sorgen und Nöte vor Gott zu tragen oder aber auch zu danken.